„Bildung soll allen zugänglich sein. Man darf keine Standesunterschiede machen.“

Was tun, wenn mensch gerne brav und ordentlich studieren würde, aber die Möglichkeiten fehlen? Was braucht mensch um einen Platz in einer Vorlesung zu bekommen? Geld? Beziehungen? Oder doch etwas anderes? Ein Fallbeispiel: Person X muss in diesem Semester nicht einmal mehr das Haus verlassen. Klingt cool, ist aber nicht so. Alle ihre Tutorien, Vorlesungen und Proseminar finden per Videobotschaft im Internet statt. Was hat das bitte schön noch mit einem Studium zu tun? Für Fragen und Diskussionen gibt es einfach keine Möglichkeiten. Sind die StudentInnen von heute schon so schlau und selbstständig, dass sie einfach keine Liveshows mehr brauchen? Oder liegt der Fehler im System? Zweiteres trifft wohl eher zu. Wenn die österreichischen Unis trotz Studiengebühren kaputt gespart werden, bei gleichzeitigem Qualitätsverlust der Bildung, geht die Rechnung nicht auf.

Studiengebühren sind soziale Selektion – Bildung statt Ausbildung!!!

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